FAQ

Seite drucken

Hier präsentieren wir Ihnen die wichtigsten und am häufigsten gestellten Fragen rund um Solarstromspeicher und das Speicherförderprogramm. Wenn Sie darüber hinaus unbeantwortete Fragen haben, so lassen Sie uns dies einfach per eMail wissen. Mit einem Klick auf die jeweilige Frage können Sie sich die dazugehörige Antwort anzeigen lassen.

  • Welche Vorteile bringt mir der Speicherpass?

    Der Photovoltaik-Speicherpass ist ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung und Produktdokumentation. Mit ihm dokumentiert der Handwerker die Qualität seiner Arbeit und der eingesetzten Komponenten. Das Dokument kann von Ihrem Fachbetrieb für Sie kostenfrei ausgestellt werden und dient auch als Ersatz für die sogenannte Fachunternehmererklärung, wenn das Speicherförderprogramm der KfW-Bankengruppe genutzt werden soll. Es lohnt sich also in jedem Fall, den Installateur auf den Speicherpass von BSW-Solar und ZVEH anzusprechen.
  • Kann ich mit meinem Speicher gänzlich unabhängig vom Stromversorger sein?

    Ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz wird in jedem Fall erforderlich bleiben. Allerdings sind mit einem optimierten Eigenverbrauch und einem klug dimensionierten Speichersystem schon heute hohe Autarkiegrade möglich. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Speicherrechner oder bei Ihrem Fachinstallateur.
  • Woran erkenne ich einen guten Solarstromspeicher?

    Die allermeisten heute am Markt verfügbaren Speichersysteme sind hochwertige, ausgereifte Produkte. Anhaltspunkte für die Kaufentscheidung können zum Beispiel sein: eine vollständige Produktdokumentation, aus der relevante Kenndaten klar hervorgehen (z.B. Ladezyklenzahl, erwartete Lebensdauer), die Vorlage sämtlicher für die Erfüllung der Fördervoraussetzungen nötigen Dokumente (Herstellererklärung) sowie die Ausstellung des Photovoltaik-Speicherpasses.

    Geeignete Anbieter von Speicher-Systemen finden Sie auf unserer Sponsorenseite. Einen kompetenten Fachbetrieb in Ihrer Nähe finden Sie in unserer Handwerkersuche.
  • Welche Solarstromspeicher werden eigentlich gefördert?

    Es werden stationäre Batteriespeicher in Verbindung mit einer PV-Anlage von bis zu 30kW Spitzenleistung gefördert. Dies können zum Beispiel Speicher auf Lithium- oder Blei-Basis sein. Genauere Anforderungen kann Ihnen ihr kompetenter Fachinstallateur erläutern oder die Berater ihrer Hausbank bzw. der KfW-Bankengruppe.
  • Kann ich die Förderung auch für meinen bereits errichteten Speicher bekommen?

    Nein, ein bereits installierter Solarstromspeicher ist grundsätzlich nicht förderfähig. Allerdings kann die Nachrüstung einer bestehenden Photovoltaik-anlage mit einem PV-Batteriespeicher gefördert werden, sofern die Solaranlage nach dem 1. Januar 2013 errichtet wurde. Bei einer Nachrüstung über sechs Monate nach dem Bau der PV-Anlage erhöht sich sogar der maximale Zuschuss.
  • Wann erhalte ich den Tilgungszuschuss der KfW-Bankengruppe?

    Der Zuschuss aus dem KfW-Förderprogramm wird nach Errichtung des Photovoltaik-Batteriespeichers und Einsendung der erforderlichen Unterlagen, nämlich: Herstellererklärung, Fachunternehmererklärung (alternativ: Speicherpass) und Rechnungskopie, gewährt. Es ist jedoch notwendig, bereits vor Errichtung des Solarstromspeichers einen Förderantrag einzureichen.
  • Wie kann ich den Tilgungszuschuss der KfW-Bankengruppe einfach berechnen?

    Die KfW-Bankengruppe bietet auf Ihrer Seite einen Tilgungsrechner an, der Ihnen schnell und einfach einen Überblick über ihren persönlichen Tilgunszuschuss geben kann - selbstverständlich vorbehaltlich des Vorliegens der entsprechenden Fördervoraussetzungen.
  • Wie finde ich eine Bank, bei der ich meinen Speicher finanzieren und die Förderung nutzen kann?

    Zunächst empfiehlt es sich, Kontakt mit der Hausbank aufzunehmen. Möglicherweise können Sie so bequem eine Finanzierung sowie die Inanspruchnahme des KfW-Förderprogrammes für Solarstromspeicher realisieren. Sollte dies nicht möglich sein oder sollten andere Gründe für eine Neuorientierung bei der ausführenden Bank sprechen, so können Sie auf der Website der KfW Bankengruppe per Postleitzahlensuche ein Institut in Ihrer Nähe finden, welches Ihren Speicher finanziert und einen Kredit wie auch den Zuschuss aus dem Förderprogramm vergibt.
  • Können auch Unternehmer die Förderung beantragen?

    Ja. Das Speicherprogramm der KfW-Bankengruppe wendet sich ausdrücklich nicht nur an Privatpersonen, sondern auch an Unternehmer, freiberuflich Tätige und sogar Firmen, an denen Kommunen, Kirchen oder karitative Organisationen beteiligt sind. Auch Landwirte können unter bestimmten Bedingungen förderfähig sein.
  • Welchen konkreten Zusatznutzen bietet mir ein Speicher für meine PV-Anlage?

    Ein wesentlicher Vorteil eines PV-Batteriespeichers im Verbund mit einer Solarstromanlage ist die Steigerung der Eigenverbrauchsrate. Da die Sonne nicht immer scheint und zeitweise vor allem dann, wenn der Strom gerade nicht verbraucht wird (z.B. mittags in der Woche), kann ein Batteriespeicher entscheidende Vorteile bei der Synchronisierung von Stromerzeugung und -verbrauch bieten. Der Eigenverbrauch wiederum macht Sie unabhängiger von steigenden Strompreisen und entlastet zudem die Netze, da die Erzeugungsspitzen der Solarstromeinspeisung um die Mittagszeit am höchsten ist.

    Darüber hinaus leisten dezentrale Speicher allgemein einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende. Nur mit der Speicherung von erneuerbaren Energieträgern wie Sonne und Wind kann künftig eine auf regenerativen Energiequellen fußende Stromversorgung etabliert werden.

    Nicht zuletzt kann die revolutionäre Kombination von Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher und Energiemanagement-System im Haushalt Energieflüsse optimieren. Der Stromverbrauch kann so insgesamt gesenkt und Kosten minimiert werden.

  • Wo kann ich meinen Solarstromspeicher aufstellen lassen? Wieviel Platz benötige ich?

    Hinsichtlich der Aufstellung von Photovoltaik-Batteriespeichern gibt es einige Sicherheitshinweise zu beachten. Eine ausreichende Zugänglichkeit zu Wartungszwecken ist hier ebenso wichtig wie die Wahl eines tragfähigen, feuerfesten und trockenen Untergrundes. Es empfiehlt sich zudem als Kippschutz eine zusätzliche Wandbefestigung vorzusehen. Die genauen Hinweise der Hersteller sind außerdem zu beachten. Die ordnungsgemäße, sichere Installation nimmt Ihr kompetenter Handwerksbetrieb vor. Er wird vorher mit Ihnen einen geeigneten Aufstellort bestimmen (z.B. und in der Regel einen Kellerraum).

    Die Größe des aufzustellenden Solarstromspeichers kann je nach Technologie, Dimensionierung und Leistung sehr unterschiedlich sein. Als vereinfachte Faustregel wird hier oft von "Kühlschrankgröße" gesprochen. Wobei man sagen muss, dass PV-Batteriespeicher genauso unterschiedlich groß sein können wie eben auch Kühlschränke oder Gefriertruhen. Beachten ist zudem, dass vor und neben dem Speicher teilweise Freiräume für den Zugang einzuplanen sind.

  • Gibt es durch die Batteriespeicherung Leistungsverluste?

    Die Lei(s)tungsverluste durch die Zwischenspeicherung des auf dem Dach produzierten Solarstroms sind zu vernachlässigen. Meist ist der PV-Batteriespeicher am Wechselrichter vor der Umwandlung in Wechselstrom angeschlossen. Somit ist der Eigenstrom im Speicher auch als Gleichstrom geladen - nahezu verlustfrei. Die Umwandlung in haushaltsüblichen Wechselstrom erfolgt erst bei der Nutzung vor Ort oder ggf. vor der Einspeisung ins öffentliche Stromnetz.
  • Welche Lebensdauer kann mein Solarstromspeicher erreichen?

    Die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer eines Solarstromspeichers variiert je nach eingesetzter Technologie. Wie alle Batterien oder Akkumulatoren verlieren auch Solarstromspeicher nach längerer Zeit etwas an Leistung. Die Degradation lässt sich jedoch durch die regelmäßige Nutzung des Speichers gering halten. PV-Batteriespeicher können daher meist fast ebenso lange Lebenszyklen erreichen wie Ihre Photovoltaik-Anlage. Bei Lithium-Ionen-Batteriespeichern liegt die Lebensdauer bei bis zu 20 Jahren. Batterien auf Basis der Blei-Gel-/Blei-Säure-Technologie erreichen kürzere Lebenszyklen - meist um 10 Jahre oder länger.

  • Woran erkenne ich, ob ein Fachbetrieb qualifiziert ist?

    Die allermeisten Installationsbetriebe des Elektro- und Solarhandwerks sind erfahren, fachkundig und arbeiten nach höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Für Sie als Kunde gibt es jedoch einige Anhaltspunkte, die helfen können, den richtigen Fachbetrieb zu finden.

    Lassen Sie sich beraten: Gewinnen Sie einen konkreten Eindruck des Betriebes.

    Fragen Sie nach Referenzen: Welche Projekte hat der Handwerker bereits realisiert. Fragen Sie den Fachbetrieb vor allem nach Referenzen, die Ihrem geplanten Projekt ähnlich sind.

    Vergleichen Sie: Sicher gibt es in Ihrer Nähe mehrere fachkundige Betriebe für Sie. Sprechen Sie zwei oder sogar drei Handwerker an und bitten Sie um Abgabe eines Angebotes. Wer die Wahl hat, hat zwar die Qual - oft aber am Ende auch das beste Angebot!

    Photovoltaik-Anlagenpass und Speicherpass sichern Qualität: Für den Laien ist es schwer, die Qualität der eingesetzten Komponenten und der Installation des Gesamtsystems zu beurteilen. Hier können die Anlagenpässe von ZVEH und BSW-Solar helfen. Fragen Sie den Fachbetrieb, ob er die Pässe bei der Installation ausstellt. Mehr darüber erfahren Sie unter www.pvap.de

  • Wie berechne ich die ideale Speichergröße?

    Berechnungen und Anlagenauslegungen sind Sache eines kompetenten Fachbetriebes. Idealerweise macht sich der Handwerker Ihres Vertrauens zunächst ein Bild vor Ort von Ihren persönlichen Gegebenheiten. So werden Fragen hinsichtlich des Stromverbrauchs im Haushalt, hinsichtlich der vorhandenen Dachfläche für eine neue oder bereits vorhandene Photovoltaik-Anlage sowie zu konkreten Wünschen bezüglich des Autarkiegrades erörtert.

    Auf Basis der gewonnenen Daten kann dann eine maßgeschneiderte Lösung für Ihren Haushalt bestehend aus der Photovoltaik-Anlage, dem Solarstromspeicher und dem Energiemanagementsystem konzipiert und berechnet werden.

    Eine erste grobe Auslegung für Ihren künftigen Speicher können Sie jedoch bereits hier auf dieser Internetseite vornehmen. Nutzen Sie dazu unseren Speicherrechner.