Kategorie: Pressemeldungen

Auch für PV-Speicher: Bayerisches Förderprogramm startet

Die bayerische Landesregierung startet mit dem heutigen Tag ihr ambitioniertes “10.000-Häuser-Programm”. Im Rahmen des neuen Förderprogramms sind auch Solarstromspeicher unter bestimmten Voraussetzungen mit einem Technikbonus von bis zu 8.000 Euro förderfähig. Der Clou: Bei Einhaltung bestimmter Bedingungen ist der “EnergieBonusBayern” auch mit dem Speicherförderprogramm der KfW-Bankengruppe kombinierbar.

Unter der Internet-Adresse www.energiebonus.bayern.de hat die bayerische Landesregierung alle wissenswerten Informationen zum Thema zusammengestellt. Interessierte sollten sich sputen, denn die Fördertöpfe sind begrenzt.

35 Prozent mehr Solarstromspeicher

Zahl der geförderten Solarstromspeicher in einem Jahr um über 35 Prozent gestiegen / Fallende Preise und Wunsch nach Unabhängigkeit befeuern große Nachfrage / NRW, Bayern und Baden-Württemberg liegen vorne

In den ersten sieben Monaten dieses Jahres hat die KfW gut 35 Prozent mehr Solarstromspeicher gefördert als im Vorjahreszeitraum. Seit der Initiierung durch die Bundesregierung im Jahr 2013 wurden durch das Marktanreizprogramm bereits weit über 12.000 Batteriespeicher installiert. Stark gesunkene Preise, eine attraktive Förderung sowie der Wunsch von immer mehr Verbrauchern, ihre Abhängigkeit vom Energieversorger zu verringern, seien die wichtigsten Gründe für die gestiegene Nachfrage, erklärt der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar), ein Zusammenschluss der wichtigsten Solartechnik- und Speicheranbieter. Insgesamt sind nach Angaben des Verbandes in Deutschland nahezu 25.000 Solarstromspeicher in Betrieb. Fast zwei Drittel der Speicher seien in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg errichtet worden.

“Für immer mehr Verbraucher und Unternehmer werden Solarstromspeicher zum unverzichtbaren Baustein der eigenen Energieversorgung. Sie ermöglichen es, einen Großteil des selbst erzeugten Solarstroms auch selbst zu verbrauchen, sie garantieren Versorgungssicherheit und stabile Strompreise”, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. Zahlreiche Studien belegen zudem den positiven Beitrag dezentraler Batteriespeicher für die Energiewende. So wird mit dem Zubau von Speichern bei gleichbleibendem Netzausbau zum Beispiel ein signifikanter Anstieg der insgesamt integrierbaren Solarstromleistung ermöglicht. “Alles spricht dafür, dass sich die Nachfrage nach Solarstromspeichern in den nächsten Jahren vervielfachen wird”, so Körnig.

Solarstrom vom eigenen Dach kostet nur halb so viel wie der Strom vom Energieversorger. Doch während Solarstromanlagen in der Mittagszeit den meisten Strom produzieren, haben viele Haushalte gerade in den Abendstunden und am Morgen den höchsten Stromverbrauch. Mit einem Stromspeicher kann der günstige Solarstrom immer dann genutzt werden, wenn er benötigt wird. So lassen sich auch in den Abendstunden relevante Anteile des Stromverbrauchs aus der eigenen Solaranlage decken.

Die KfW fördert die Installation einer Photovoltaik-Anlage und eines Batteriespeichers mit einem zinsgünstigen Darlehen. Zusätzlich werden bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten als Tilgungszuschuss übernommen. Auch nachträglich eingebaute Speicher werden gefördert, allerdings darf die zugehörige Photovoltaik-Anlage nicht vor dem 1.1.2013 in Betrieb gegangen sein. Das Förderprogramm läuft noch mindestens bis Ende dieses Jahres.

Zur Qualitätssicherung empfiehlt der BSW-Solar den Photovoltaik-Speicherpass, den der Verband gemeinsam mit dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke entwickelt hat. Die KfW akzeptiert den Speicherpass als Nachweis einer sachgerechten Speicherinstallation.

Preisrutsch bei Speichern ermöglicht Energiewende 2.0

Eröffnung der Weltmesse Intersolar Europe: In den letzten 12 Monaten Preise für Eigenheim- Solarstromspeicher um mehr als ein Viertel gesunken, Zahl installierter Speicher verdoppelt / Weltweiter Photovoltaik-Zubau erreicht neue Rekordmarke / Heizungs-Abwrackprämie und erhöhte Fördersätze machen auch Solarwärme noch attraktiver

Die Nachfrage nach Solarstrom-Speichern für die Rund-um-die-Uhr-Versorgung von Gebäuden ist deutlich gestiegen. Nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) hat sich die Zahl der insgesamt in Deutschland installierten Systeme innerhalb eines Jahres auf über 20.000 in etwa verdoppelt. Als Treiber dieser positiven Entwicklung gelten ein Preisrutsch und der Wunsch vieler Bürger nach mehr Unabhängigkeit.

Nach aktuellen Erhebungen des BSW-Solar und der Intersolar Europe haben sich die durchschnittlichen Systemkosten für Eigenheim-Solarstromspeicher binnen der letzten 12 Monate durch Skaleneffekte und technischen Fortschritt um rund 26 Prozent reduziert. „Mit der zunehmenden Verbreitung intelligenter Solarstromspeicher hält die Energieversorgung von morgen Einzug. Die zeitliche Entkoppelung von dezentraler Produktion und lokalem Verbrauch von Ökostrom steigert die Unabhängigkeit, entlastet die Stromnetze und stabilisiert die persönlichen Energiekosten“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar anlässlich der Eröffnung der Intersolar Europe, der weltweit führenden Fachmesse für die Solarwirtschaft.

Prognosen erwarten für dieses Jahr eine weitere Steigerung des weltweiten Photovoltaik-Zubaus. Nachdem 2014 bereits PV-Anlagen mit einer Spitzenleistung von rund 40 Gigawatt (GW) neu installiert wurden, wird für dieses Jahr mit der Neuinstallation von über 50 GW gerechnet. Bis 2020 rechnen Experten mit einer Verdreifachung des Weltmarktes auf rund 120 GW. Es wird erwartet, dass Photovoltaik bald die günstigste Elektrizitätsform in vielen Regionen der Welt sein wird.

In Deutschland ist Solarstrom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage schon heute sehr viel günstiger als Strom vom Energieversorger, eine hohe Selbstversorgungsquote kann die privaten Energieausgaben spürbar senken. Mithilfe eines Stromspeichers kann ein hohes Maß an Energieautarkie erreicht werden, da preiswerter Solarstrom so auch zeitversetzt und nach Sonnenuntergang genutzt werden kann. Der wachsende Speichermarkt spiegelt sich auch auf der gleichzeitig mit der Intersolar Europe stattfindenden ees Europe, der internationalen Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme, wider: Die Ausstellungsfläche hat sich binnen eines Jahres verfünffacht.

Was beim Solarstrom als relativ neuer Trend gilt, ist bei der Solarwärme bereits seit vielen Jahren Standard: Die lokale Energiespeicherung, um sowohl von Witterungsschwankungen als auch von Energieversorgern unabhängiger zu werden. Investitionen in Solarheizungen gelten dank jüngst deutlich verbesserter staatlicher Förderung als besonders attraktiv. Die Zuschüsse wurden am 1. April um bis zu 100 Prozent angehoben, für den Einbau einer Solarwärmeanlage zur Heizungsunterstützung erhält man nun mindestens 2.000 Euro. Großes Zukunftspotenzial birgt nach Auskunft des BSW-Solar auch die Versorgung ganzer Siedlungen mit solarer Nahwärme. Diese sei inzwischen bereits für Preise von unter fünf Cent je Kilowattstunde möglich, was zu einem steigenden Interesse bei Stadtwerken und Kommunen führe.

Hintergrund

In Deutschland decken 1,5 Millionen Photovoltaik-Anlagen rund sechs Prozent des Stromverbrauchs. Hinzu kommen zwei Millionen Solaranlagen für die Wärmeerzeugung.

Vom 10. bis 12. Juni findet in München die Intersolar Europe, die weltweit führende Fachmesse der Solarwirtschaft statt. Auf einer Fläche von 72.000 Quadratmetern erwarten über 1.000 Aussteller rund 40.000 Besucherinnen und Besucher. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) vertritt die Interessen von rund 1.000 Solarunternehmen und ist Exklusivpartner der Intersolar Europe, er präsentiert sich in Halle B1 am Stand 558.

Vom 12. bis 21. Juni findet mit Unterstützung der Intersolar Europe zudem die Woche der Sonne und Pellets statt, die bundesweite Informationskampagne rund um Solarstrom, Speicher, Solarwärme und Holzpellets. Weitere Informationen zu den mehr als 3.000 Veranstaltungen: www.woche-der-sonne-de

Die Seminare und Veranstaltungen des BSW-Solar auf der Intersolar Europe 2015: http://bsw.li/1ETOVWv

Die aktuelle Pressegrafik Speicherboom durch Preisrutsch finden Sie in unserer Mediathek www.solarwirtschaft.de/pressegrafiken.html

Branche organisiert vereinfachte Rücknahme von stationären elektrischen Energiespeichern

Trotz langer Lebensdauer und hoher technischer Qualität: Auch Solarstrompeicher haben irgendwann ausgedient und werden durch neue Geräte ersetzt. Doch das passiert dann mit dem alten Speicher? Immerhin enthält er wertvolle Rohstoffe, die möglicherweise wiederverwertbar sind und in den Rohstoffkreislauf zurückgelangen können. Außerdem sollten etwaige Rückstände fach- und umweltgerecht entsorgt werden.

Um genau dies zu gewährleisten, hat sich die Branchen mit der Organisation einer vereinfachten Rücknahme von stationären elektrischen Energiespeichern befasst, obwohl die Recycling-Volumina heute noch sehr gering sind. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung des Bundesverbandes Solarwirtschaft …

Studie: Bedeutung von Solarstromspeichern für die Energiewende wird unterschätzt

Forscher der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin um den Energieexperten Prof. Volker Quaschning haben untersucht, wie Solarstromspeicher zum Gelingen der Energiewende beitragen. Das Ergebnis: Die Rolle von dezentralen Batteriespeichern bei der Umsetzung der Energiewende wird bislang unterschätzt.

So können den Berliner Forschern zufolge PV-Anlagenbetreiber ihren Strombedarf selbst mit bis zu 80 Prozent decken, wenn sie zusätzlich noch einen Batteriespeicher installieren. Enorm sind auch die Potenziale im Hinblick auf die Netzstabilität und -entlastung. So könnten Solarstromspeicher das Fassungsvermögen aller in Deutschland vorhandenen Pumpspeicherkraftwerke in den Schatten stellen.

Ein besonderer Vorteil dezentraler Solarstromspeicher sei demnach auch die Fähigkeit zur Glättung der sogenannten Mittagsspitzen. Bislang produzieren Photovoltaikanlagen bedingt durch den Sonnenstand, die Strahlungsintensität und beeinflusst von den Wetterverhältnissen vor allem um die Mittagszeit unter Volllast. Um diese Zeit ist die Stromnachfrage in den privaten Haushalten jedoch erfahrungsgemäß nicht besonders hoch, da Bewohner nicht daheim sind oder beruflichen Tätigkeiten nachgehen. Diese Diskrepanz zwischen Produktion und Nachfrage können Solarstromspeicher zum Vorteil aller in Einklang bringen. Die Netze werden vor übermäßiger Solarstromeinspeisung in der Mittagszeit geschützt und der wertvolle Solarstrom kann vor Ort im Batteriespeicher für die abendliche Nutzung vorgehalten werden.

Die Studie steht unter folgendem Link zur Verfügung: http://pvspeicher.htw-berlin.de/solarspeicherstudie  

KfW fördert 10.000. Solarstromspeicher

Fallende Preise für Solarstromspeicher und attraktive Förderung lassen Nachfrage in die Höhe schnellen / Verstärktes Interesse der Automobilindustrie an Speichertechnik

Berlin, den 12. Mai 2015 – 10.000 Solarstromspeicher hat die Bundesregierung nach KfW-Angaben bereits seit dem Start ihres Marktanreizprogramms für solare Batteriespeicher vor zwei Jahren gefördert. Das attraktive Förderprogramm und ein Preisrutsch bei solaren Hausspeichern haben die Nachfrage im letzten Jahr stark angeheizt, erklärt der Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar), ein Zusammenschluss der wichtigsten Solartechnik- und Speicheranbieter. In jüngster Zeit zeigen auch Automobilhersteller verstärkt Interesse an einem Markteinstieg. Experten rechnen mit einer Vervielfachung der Nachfrage in den nächsten Jahren.

Die Preise für Solarstromspeicher sind im letzten Jahr um rund ein Viertel gesunken. Gleichzeitig zog die Nachfrage nach Solarbatterien kräftig an. Der BSW-Solar rechnet mit einem weiter wachsenden Interesse an den Batteriesystemen. Solarspeicher ermöglichen es immer mehr Haushalten, auch in den Abendstunden relevante Anteile ihres Stromverbrauchs aus der eigenen Solaranlage zu decken und sich damit unabhängiger von steigenden Strompreisen zu machen. Erst kürzlich unterstrich eine von der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher im Auftrag des BEE und der HANNOVER MESSE veröffentliche Studie zudem den positiven Beitrag dezentraler Batteriespeicher zur Integration Erneuerbarer Energien in das Stromsystem. Batteriespeicher helfen, auch bei wechselnden Wetterbedingungen Spannung und Netzfrequenz konstant zu halten und Engpässen vorzubeugen.

Solarstrom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage ist deutlich günstiger als Strom vom Energieversorger. Oft haben Haushalte aber gerade dann einen hohen Stromverbrauch, wenn ihre Solarmodule wenig oder keinen Solarstrom produzieren – etwa in den Abendstunden. Mit einem Stromspeicher kann der günstige Solarstrom immer dann genutzt werden, wenn er benötigt wird. Mit Unterstützung der Bundesregierung informiert der Informationsdienst www.die-sonne-speichern.de rund um das Thema Solarstromspeicher. Hier finden sich auch aktuelle Infos zur Speicherförderung.

Die KfW fördert die Installation einer Photovoltaik-Anlage und eines Batteriespeichers mit einem zinsgünstigen Darlehen. Zusätzlich werden bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten als Tilgungszuschuss übernommen. Ergänzend zur Förderung empfiehlt der BSW-Solar zur Qualitätssicherung die Ausstellung eines Photovoltaik-Speicherpasses, den der Verband gemeinsam mit dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke entwickelt hat. Dieser wird auch von der KfW bei der Gewährung der Förderzuschusse als Nachweis einer sachgerechten Speicherinstallation akzeptiert.

Hintergrund

Seit Programmstart am 1.5.2013 hat die KfW rund 10.100 Solarstromspeicher mit einem Kreditvolumen in Höhe von rund 163 Millionen Euro gefördert. Allein in den ersten vier Monaten 2015 wurden ungefähr 1.800 Speichersysteme gefördert; rund 40 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres (circa 1.290). Marktexperten sagen Solarspeichern eine sonnige Zukunft voraus. So wird sich nach Erwartungen des amerikanischen Marktforschungsunternehmens IHS der weltweite Markt für Solarbatterien bis 2018 um den Faktor zehn vergrößern.

Studie: Batterien spielen bald zentrale Rolle im Strommarkt

„Dezentrale Batterien tragen künftig zu einem stabilen Stromnetz bei. Sie ergänzen den Wind- und Solarstrom und helfen konventionelle Must-run Kraftwerke abzulösen“, so Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE).

Eine heute in Berlin vorgestellte Kurzstudie der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher (FENES) im Auftrag des BEE und der HANNOVER MESSE unterstreicht den positiven Beitrag dezentraler Batteriespeicher zur Integration Erneuerbarer Energie in das Stromsystem. Schon jetzt nutzen mehr als 15.000 Haushalte in Deutschland mit Hilfe intelligenter Speicher Solarstrom auch bei Dunkelheit.

„Batteriekraftwerke stellen bereits heute Regelleistung bereit, die bisher maßgeblich von konventionellen Kraftwerken erbracht wurde. Auch dezentrale Batteriespeicher sind in Kürze soweit und können einzeln oder im Verbund Verantwortung für einen stabilen Netzbetrieb übernehmen. Um das vorhandene Potenzial vollständig zu erschließen, sind die Rahmenbedingungen entsprechend anzupassen“, betont der Autor der Studie, Prof. Dr.-Ing. Michael Sterner, Professor an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (OTH Regensburg).

Batteriespeicher helfen, Spannung und Netzfrequenz konstant zu halten, Engpässen vorzubeugen und eine Abregelung Erneuerbarer Energie zu verhindern. Für den künftigen Strommarkt sollten dezentrale Batteriespeicher daher als wichtige Flexibilitätsoption noch stärker als bisher auf Systemdienlichkeit ausgelegt werden. Damit können die dezentralen Batteriespeicher auch einen wichtigen Beitrag zur gesicherten Leistung erbringen. „Nun müssen die relevanten Märkte für Systemdienstleistungen geöffnet werden, um den vollen Wert der Batteriespeicher für Wirtschaft und Haushalte zu heben“, sagt Falk.

Benjamin Low, Abteilungsleiter Energy bei der HANNOVER MESSE unterstreicht: „In den letzten fünf Jahren hat die Batterieforschung erhebliche Fortschritte gemacht. Die Zelltechnologie wurde verbessert, neue Materialien wurden entwickelt, die Kosten der Batteriespeicher erheblich gesenkt sowie neue und größere Produktionskapazitäten geschaffen. Diese Fortschritte im Bereich Batteriespeicher werden auf der HANNOVER MESSE zu sehen sein.“ Besonders auf dem Gebiet der intelligenten Steuerung von dezentraler Erzeugung samt Wetterprognosen, Eigenverbrauch und Optimierung des Gesamtsystems gewinnt das Batteriesystem als integraler Bestandteil der Gebäudetechnik an Bedeutung.

Die stark fallenden Preise  von modernen Batteriespeichern machen Hausbatteriespeicher für viele Photovoltaik-Anlagenbetreiber zunehmend interessant. „Eigenverbrauch und netzdienliches Speichern von Solarstrom passen zusammen. Die im Batterieförderprogramm der Bundesregierung festgelegte Netzdienlichkeit sollte fortgeschrieben und weiterentwickelt werden“, sagt Prof. Dr.-Ing. Bernd Engel, Sprecher der Arbeitsgruppe Netzfragen im Bundesverband Solarwirtschaft (BSW). Nach Angaben des BSW sind im letzten Jahr die Preise von Batteriespeichern um durchschnittlich 25 Prozent gesunken. Seit Mai 2013 werden kleine Batteriespeicheranlagen durch ein Programm der KfW-Bank gefördert, das bereits Anreize zur Netzdienlichkeit enthält. Dadurch ist die Nachfrage nach Speichern sprunghaft gestiegen. Mit Unterstützung der Bundesregierung informiert das Infoportal www.die-sonne-speichern.de interessierte Verbraucher rund um das Thema Solarstromspeicher.  

Download der Kurzstudie

Als Dachverband der Erneuerbare-Energien-Branche in Deutschland bündelt der BEE die Interessen von 29 Verbänden und Organisationen mit 30 000 Einzelmitgliedern, darunter mehr als 5 000 Unternehmen. Unter den BEE-Mitgliedern befindet sich auch der Bundesverband Solarwirtschaft e.V., in dem die wichtigsten Anbieter von Solarstromspeichern organisiert sind. Wir vertreten auf diese Weise 371 400 Arbeitsplätze und mehr als 3 Millionen Kraftwerksbetreiber. Unser Ziel: 100 Prozent Erneuerbare Energie in den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr.

Umfassende Sicherheit für Lithium-Solarstromspeicher

Expertengruppe veröffentlicht Merkblatt für Einsatzkräfte / Markt für Solarstromspeicher wächst / Systeme auf Lithiumbasis mit größtem Marktanteil

Mit einem Solarstromspeicher steht der Strom der eigenen Photovoltaik-Anlagen rund um die Uhr zur Verfügung. So kann man den größten Teil selbst vor Ort verbrauchen. Dies entlastet die Netze, steigert die Unabhängigkeit vom Energieversorger und reduziert die Stromrechnung. In Deutschland sind bereits um die 15.000 dezentrale Solarstromspeicher installiert.

Ein Gutteil der verkauften Systeme verwendet klassische Batterien auf Bleibasis, wie sie bereits seit über 100 Jahren in verschiedenen Bereichen angewendet werden. Wachsende Bedeutung erlangen die relativ neuartigen Lithiumspeicher. Wie alle Speichertechnologien namhafter Hersteller sind diese Systeme durch mehrere Sicherheitseinrichtungen geschützt und können über ihre gesamte Lebensdauer sicher und problemlos betrieben werden.

Für die Einsatzkräfte der Feuerwehren stellen neueingeführte Technologien in der Regel neue Herausforderungen dar, weil noch kein Erfahrungswissen vorliegt. „Um immer angemessen reagieren zu können, muss man die Besonderheiten jeder Technologie ganz genau kennen. Daher haben wir uns umfassend mit Lithium-Solarstromspeichern auseinandergesetzt“, sagt Roland Goertz, Professor für Sicherheitstechnik und abwehrenden Brandschutz an der Bergischen Universität Wuppertal. In der Expertenkommission wirkten Fachleute aus sieben Organisationen mit. Auf Grundlage der aktuellen wissenschaftlichen Literatur und der Ergebnisse eigener Untersuchungen haben sie ein dem aktuellen Stand der Technik entsprechendes Merkblatt für den Einsatz an stationären Lithium-Solarstromspeichern entwickelt.

Die 16-seitige Broschüre, die jetzt veröffentlicht wurde, bietet einen Überblick verschiedener Batteriesysteme und informiert unter anderem über Aufbau und Funktion der Systeme, über deren Integration in das elektrische Hausnetz sowie über erforderliche Maßnahmen beim Einsatz. In Kürze wird eine ergänzende Einsatzkarte erscheinen. Das frei verfügbare Merkblatt richtet sich in erster Linie an Einsatzkräfte von Feuerwehr und technischem Hilfswerk.

Hintergrund

Folgende Organisationen waren an der Erstellung des Merkblattes beteiligt: Bundesverband Solarwirtschaft e.V., Bergische Universität Wuppertal, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie e.V., Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V., Deutscher Feuerwehrverband.

Der vollständige Titel lautet: Merkblatt für Einsatzkräfte – Einsatz an stationären Lithium-Solarstromspeichern – Hinweise für die Brandbekämpfung und technische Hilfeleistung. Es kann unter folgendem Link kostenlos heruntergeladen werden: http://bsw.li/1u5Yqz5

Weitere Informationen über Solarstromspeicher und die Fördermöglichkeiten: www.die-sonne-speichern.de und www.solartechnikberater.de.

Rekordjahr für Solarstrom und Speicher

Weltweit neu installierte Photovoltaik-Leistung erneut gewachsen / In Deutschland bereits 1,5 Millionen Solarstromanlagen in Betrieb / Neu: Boom bei Solarstromspeichern

Solarenergie gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung, nachdem die Preise für Solarstromanlagen in den vergangenen Jahren drastisch gesunken sind. Nach ersten Schätzungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) wuchs die weltweite Photovoltaik-Nachfrage 2014 um mindestens 10 Prozent auf deutlich über 40 Gigawatt. Im Jahr 2015 könnte erstmals die 50-Gigawatt-Marke überschritten werden, so die Erwartungen der Solarbranche.

Zu den wichtigsten Wachstumsmärkten zählen Japan, China und die Vereinigten Staaten. Solarstrom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage ist inzwischen in Deutschland und den meisten Ländern der Erde deutlich günstiger als Strom vom Energieversorger. Nach Einschätzungen von Energieexperten wird sich die globale Solartechnik-Nachfrage bis 2020 vor diesem Hintergrund mindestens verdoppeln, vielleicht sogar verdreifachen.

Auch in Deutschland erfreut sich Solarenergie weiterhin großer Beliebtheit. Die Zahl der hierzulande installierten Solarstromanlagen erhöhte sich 2014 um 75.000 Anlagen auf rund 1,5 Millionen. Diese zumeist auf Eigenheimen und mittelständischen Unternehmen installierten Photovoltaik-Anlagen produzierten im vergangenen Jahr die Rekordmenge von rund 35 Milliarden Kilowattstunden Solarstrom. Das ist ein Anstieg von 12,9 Prozent gegenüber 2013. „Diese Energie reicht rechnerisch aus, um den Jahresstrombedarf von zehn Millionen Haushalten zu decken. Ein Elektroauto könnte mit dieser Strommenge rund 50.000 Mal die Erde umrunden“, veranschaulicht Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.

Neu ist das steigende Verbraucherinteresse nach Speichern. Ein regelrechter Preisrutsch von rund 25 Prozent hat 2014 das Interesse an innovativen Solarstromspeichern sprunghaft steigen lassen. Bereits über 15.000 Haushalte decken in Deutschland nach Schätzungen des BSW-Solar mit Hilfe von Speichern auch in den Abendstunden relevante Anteile ihres Stromverbrauchs aus der eigenen Solaranlage und machen sich damit unabhängiger von steigenden Strompreisen. Das bereits deutlich gestiegene Interesse an Solarstromspeichern lässt sich auch an der Anzahl der Förderzusagen bei der staatlichen Förderbank KfW klar ablesen. Im dritten Quartal 2014 wurden 32 Prozent mehr Anträge für Speicher-Zuschüsse bewilligt als im zweiten Quartal 2014. Die Bundesregierung hatte im Sommer 2013 ein Förderprogramm für Solarstromspeicher aufgelegt. Weitere Informationen: www.die-sonne-speichern.de

Gegenwärtig verzeichnet der BSW-Solar ein zunehmendes Interesse bei Energieversorgern, Stadtwerken und der Wohnungswirtschaft nach Solarenergie und anderen Erneuerbaren Energien. „Die Energiewende wird dann zum Erfolg, wenn sie von so vielen Schultern wie möglich getragen wird. Neue Geschäftsmodelle und Allianzen verschaffen der Energiewende Rückenwind und werden der Solarenergie weltweit zum Durchbruch verhelfen. Wir setzen darauf, dass die Politik diese für Klima und Versorgungssicherheit unverzichtbare Entwicklung befördern und verbliebene Hindernisse auf diesem Weg abbauen wird“, zeigt sich Körnig zuversichtlich.

Hintergrund

Weitere Informationen über Solarstromspeicher und die Fördermöglichkeiten: www.die-sonne-speichern.de und www.solartechnikberater.de

Preisrutsch bei Solarstromspeichern

Weihnachtsgeschenk für die Energiewende: Preise für Solarstromspeicher seit dem Frühjahr um ein Viertel gefallen / Solarwirtschaft rechnet mit weiterem Anziehen der Speicher-Nachfrage

Die Preise für Solarstromspeicher sind in den vergangenen Monaten um rund ein Viertel gesunken. Gleichzeitig zog die Nachfrage nach Solarbatterien kräftig an. Infolge deutlich gefallener Preise rechnet der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. mit einem weiter wachsenden Interesse an den Batteriesystemen. Bereits über 15.000 Haushalte decken in Deutschland nach Schätzungen des Verbandes mit Hilfe von Speichern auch in den Abendstunden relevante Anteile ihres Stromverbrauchs aus der eigenen Solaranlage und machen sich damit unabhängiger von steigenden Strompreisen.

Die Durchschnittspreise für Batteriespeicher sind aufgrund technischen Fortschritts und der wachsenden Nachfrage zwischen dem ersten und zweiten Halbjahr 2014 um rund 25 Prozent gesunken. Das geht aus dem heute veröffentlichten Solarstromspeicher-Preismonitor des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) und der Intersolar Europe hervor. „Das ist ein schönes Weihnachtsgeschenk für die Energiewende und alle Betreiber von Solarstromanlagen. Mit günstigen Stromspeichern können sie sich jetzt ihren Wunsch nach mehr Unabhängigkeit erfüllen und langfristig mit stabilen Strompreisen rechnen“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.

Das bereits deutlich gestiegene Interesse an Solarstromspeichern lässt sich auch an der Anzahl der Förderzusagen bei der KfW klar ablesen. Im dritten Quartal 2014 wurden 32 Prozent mehr Anträge für Speicher-Zuschüsse bewilligt als im zweiten Quartal dieses Jahres.

Solarstrom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage ist deutlich günstiger als Strom vom Energieversorger. Oft haben Haushalte aber gerade dann einen hohen Stromverbrauch, wenn ihre Solarmodule wenig oder keinen Solarstrom produzieren — etwa in den Abendstunden. Mit einem Stromspeicher kann der günstige Solarstrom immer dann genutzt werden, wenn er benötigt wird. „Mit jeder selbst verbrauchten Kilowattstunde sinkt die Stromrechnung“, so Markus Elsässer, Geschäftsführer der Solar Promotion GmbH und Veranstalter der intersolar Europe. Parallel zur intersolar Europe findet in München die electrical energy storage (ees), die internationale Fachmesse für Batterien, Energiespeichersysteme und innovative Fertigung statt.

Marktexperten sagen Solarspeichern eine sonnige Zukunft voraus. So wird sich nach Erwartungen des amerikanischen Marktforschungsunternehmens IHS der weltweite Markt für Solarbatterien bis 2018 um den Faktor zehn vergrößern.

Die KfW fördert die Installation einer Photovoltaik-Anlage und eines Batteriespeichers mit einem zinsgünstigen Darlehen. Zusätzlich werden bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten als Tilgungszuschuss übernommen. Der BSW-Solar lobt dieses 2013 von der Bundesregierung geschaffene Marktanreizprogramm als unverzichtbaren Beitrag zur Markteinführung von Solarstromspeichern. Ergänzend empfiehlt er zur Qualitätssicherung die Ausstellung eines Photovoltaik-Speicherpasses, die der Verband gemeinsam mit dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke entwickelt hat. Dieser wird auch von der KfW bei der Gewährung der Förderzuschusse als Nachweis einer sachgerechten Speicher-Installation akzeptiert. Der BSW-Solar informiert darüber hinaus anschaulich und kostenfrei rund um das Thema Solarstromspeicher.

Hintergrund

Für den Solarstromspeicher-Preismonitor befragt ein Marktforschungsunternehmen im Auftrag des BSW-Solar und der Intersolar Europe regelmäßig einen ausgewählten Kreis von Photovoltaik-Installationsbetrieben. Details zum Abonnement des Solarstromspeicher-Preismonitors und Informationen zum ebenfalls erhältlichen Photovoltaik-Preismonitor unter www.solarwirtschaft.de/preisindex.html.

Weitere Informationen über Solarstromspeicher und die Fördermöglichkeiten: www.die-sonne-speichern.de und www.photovoltaik-anlagenpass.de.

Mehr Informationen zur electrical energy storage (ees), Europas größter Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme: www.ees-europe.com/de/ees/die-ees.html

In unserer Mediathek finden Sie eine passende Infografik: www.solarwirtschaft.de/pressegrafiken.html